Die Montessori-Pädagogik gehört zu den reformpädagogischen Methoden und versteht sich als eine „Pädagogik vom Kinde aus“: Sie wurde Anfang des vorigen Jahrhunderts von der italienischen Ärztin und Pädagogin Maria Montessori (1870-1952) entwickelt.

Die Montessori-Pädagogik hat folgende Schwerpunkte:
Freie Wahl der Arbeit, durch die Kinder Selbstständigkeit und Verantwortung lernen; das Entwicklungstempo der Kinder bestimmt das Lerntempo; die PädagoInnen werden als Begleiter und Helfer des Kindes („Hilf mir, es selbst zu tun“) verstanden.

Diese Pädagogik erlebte die erste Blüte in Europa in den Zwanziger- und Dreißigerjahren.
Unter den Diktaturen Deutschlands und Italiens konnte dieser Ansatz weder bestehen, noch sich entfalten. Ab den 70er Jahren fasste die Montessori-Pädagogik in Mitteleuropa langsam wieder Fuß und erlebt derzeit eine neue Blüte.
Grund dafür sind vor allem Eltern und Lehrer, die Kindern die Freude am Lernen und die Neugier als Motor des Lernens bewahren wollen.

Weiterführende Informationen:

Maria Montessori Lebenslauf (pdf, 48kb)

www.montessori.at
Eine Kurzfassung der Pädagogik ist dort unter Montessoripädagogik zu finden.
Eine informative Langfassung unter „Publikationen Saskia Haspel Montessoripädagogik heute“.
Verschiedenste weitere Informationen ebendort unter Publikationen.